Wanderungen 2010

Dezember 2010

Spaziergang um den Fühlinger See oder

„Endlich ’mal wieder in Köln (und dann noch auf der „richtigen“ Rheinseite!)“

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Am Sonntag, dem 12.12.2010, trafen wir uns auf Einladung unserer LG-Vorsitzenden, Elke Budde-Eichhorn, zu einem ausgedehnten Spaziergang um die Fühlinger Seen. Das Gelände im Kölner Norden und in direkter Nähe zum Rhein gelegen ist anlässlich einer hier ausgetragenen Ruder-Weltmeisterschaft sehr schön ausgebaut worden und umfasst heute als Kernstück die etwa 2,5 km lange Ruderstrecke (und wird heute noch als Leistungszentrum betrieben), einen großen Badesee mit künstlich angelegtem Sandstrand, weiteren aus den Zeiten der Kiesschürfung stammenden Seen, einem sehr schön angelegten System von überwiegend asphaltierten Wegen und mehreren Restaurants. Auf einem der um das Gelände verteilten Parkplätze wurden wir erwartet und passend zur Weihnachtszeit hatte Elke Glühwein, der durch einen Schuss aus dem diesjährigen Rumtopf getunt war, vorbereitet, welcher begeistert konsumiert wurde. Einen amüsanten Beitrag zum Thema „Mein Auto und Ich“ lieferte Familie Plum, die angesichts des am Eingang befindlichen Eingangstores ausführlich darüber diskutierte, ob ihr Auto nun in der Höhe passt oder nicht. Unter dem zustimmenden Nicken der Männer klärte Dieter diese Frage pragmatisch und setzte seine Frau Martina ans Steuer; sie löste die Aufgabe beherzt und ohne Kratzer im Lack zu hinterlassen. Sind Frauen am Ende doch die besseren Autofahrer? Nachdem auch die letzten Nachzügler mit Glühwein versorgt waren, starteten wir unsere Runde und im Uhrzeigersinn ging es über ausge-dehnte Rasenflächen Richtung Badesee. Natürlich konnten einige Vierbeiner wieder frei ihrer Nase folgen; schließlich waren auch viele Vertreter anderer Rassen unterwegs und so war ein Meinungsaustausch von Hund zu Hund möglich. Entlang des Eingangsbereiches bewegten wir uns an zwei weiteren Seen vorbei Richtung Ruderbahn und dann hin zum Startbereich. Auf der Strecke trainierten einige Ruder-Teams, die durch auf ihre Trainer lautstark angefeuert und teilweise korrigiert wurden; während die jungen Frauen und Männer in ihren Booten harte Muskelarbeit verrichteten, fuhren die Trainer mittels ihrer Fahrräder auf gut asphaltierten Wegen parallel zur Strecke und kommunizierten teils per Megaphon. Der ein oder andere Beagle hob erstaunt den Kopf ob solcher für ihn neuer Geräusche. Ab dem entferntesten Punkt der Anlage, der Startanlage, ging es auf der gegenüber liegenden Seite der Ruderbahn wieder zurück. Nach etwa drei viertel der Ruderstrecke verließen wir diese und kamen an einen weiteren See; leider ließ sich der hier lebende und schon desöfteren gesichtete Otter nicht blicken. Manchmal zeigt er vor den erstaunten Augen der Zuschauer seine Schwimm- und Tauchkünste; dabei lässt er sich auch nicht von Enten, Schwänen oder sonstigen Nachbarn stören. Vom Parkplatz aus begaben wir uns ins Restaurant „Fühlinger Hof“ um dort diesen interessanten Spaziergang ausklingen zu lassen.

Horst Spölgen

September 2010

Wanderung Bergisches Land im “Naturschutzgebiet Wenigerbachtal”

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Am 12. September hatte Familie Overath mit Beagle Sam zur Wanderung durch das Naturschutzgebiet Wenigerbachtal im Bergischen Land eingeladen. Der Weg führt uns durch eine herrliche, teilweise unberührte Landschaft wie man Sie nur so zu Fuß erleben kann. Dieses Tal bietet kulturhistorische Kostbarkeiten. Wo heute ursprüngliche Natur zu sehen ist, wurde seit dem Mittelalter Erz abgebaut und verarbeitet. Es gab hier Stollen, Pochwerke, Mühlen, eine Nagelschmiede und eine Kneipe für die Arbeiter. Vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Seelscheid (VVS) wurden kürzlich an der Wegstrecke Schautafeln errichtet, die einen gutenÜberblick über den Umfang des Eisen- und Buntmetallabbaus bieten. Im Bereich des unteren Wenigerbaches entstand so ein historischer Lehrpfad. So entdecken wir die teilweise noch erkennbaren Spuren der kulturhistorischen Besonderheiten aus früheren Zeiten. Durch den Wenigerbach mit seinen kleinen Nebenbächen, konnten unsere Hunde ihren Durst immer löschen.

Im Anschluss an unsere Wanderungen kehrten wir in die Dorfschänke in Rösrath ein. Dort hatten wir für uns und unsere Hunde einen separaten kleinen Saal zur Verfügung

August 2010

Wanderung auf dem Rotweinwanderweg

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An der Winzergenossenschaft Walporzheim, der in 1871 gegründeten und damit zweitältesten Kooperative dieser Art weltweit (Die älteste, 1868 gegründete Winzergenossenschaft findet sich nur wenige Kilometer entfernt in Mayschoß.) trafen sich am 8.8. knapp 30 Mitglieder der Landesgruppe auf Einladung des Vorstandes, um ein Teilstück des Rotweinwanderweges zu erkunden. Bei recht trübem und für die Ahrregion zu verregnetem Wetter starteten wir und gelangten rasch auf die Höhen des Klosterberges, eine der bevorzugten Lagen für Spätburgunder. Von dort aus konnten wir einen atemberaubenden Blick auf das östliche, zum Rhein hin gelegene Ahrtal von Bad Neuenahr über Altenahr bis Walporzheim genießen. Besonders markant war der gegenüberliegende Kalvarienberg mit seinem Kloster und dem dort beheimateten Fußball-Gymnasium des DFB zu erkennen. Wir befanden uns auf einem Teilstück des Rotwein-Lehrpfades und die am Wegesrand angebrachten Info-Tafeln erklärten uns die in dieser Region angebauten Rebsorten Frühburgunder, Spätburgunder, Portugieser, Dornfelder, Riesling, Silvaner und Kerner, beschrieben die geernteten Mengen und gaben einen Einblick in die auch heute noch mühevolle Arbeit in den Steilhängen. In dieser Gegend gibt es immer noch über 100 Winzer, die ihre zum Teil recht kleinen Parzellen im Nebenerwerb bewirtschaften. Natürlich waren auch wieder einige „Jagd-Beagle“ unterwegs; ihre Hoffnung, unter den Rebstöcken auf Hasen zu treffen, realisierte sich nicht. Wir passierten das wunderschön gelegene Restaurant „Haus Hohenzollern“, dass sich im Besitz eines für seine essbaren „Gummitiere“ weltweit bekannten Bonner Fabrikanten befindet und konnten in einiger Entfernung die ständige Ausstellung der ehemaligen Regierungsbunker erkennen. Bis zu dem (teilweisen) Umzug unserer Bundesregierung und der entsprechenden Ministerien nach Berlin, waren Teile der Ahrberge ausgehöhlt und als Bunker für Krisenzeiten ausgestaltet. Der Rückbau dieser „Aushöhlungen“ ist weitgehend abgeschlossen. Danach kamen wir an der vor einigen Jahren entdeckten und jetzt als Museum gestalteten Römervilla vorbei; der zu Stein gewordene Beweis, dass hier Römer gesiedelt und den Weinanbau kultiviert haben. Durch den Ort Walporzheim gelangten wir zur Ahr; hier konnte sich der ein oder andere Vierbeiner im kühlen Nass erfrischen. Mit einem letzten Blick auf das historische, im Jahr 1246 bereits erwähnte, damals zum Kölner Domkapitel gehörende und heute im Besitz der Firma Brogsitter befindliche Restaurant „St. Peter“ kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück und ließen die Wanderung bei einem Essen in den Räumen der Winzergenossenschaft ausklingen.
Horst Spölgen

Juli 2010

Wanderung „Entlang der drei Seen“

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(aus Carlos’Tagebuch)

Nachdem mein Bericht der vorjährigen Wanderung um den Liblarer See großen Zuspruch gefunden hatte, mich viele Kumpel aber auch Zweibeiner baten, auch diesmal, die Wanderung aus meiner Sicht zu erzählen, hier nun meine Schilderung der Ereignisse:

Endlich findet an diesem Sonntag, den 18. Juli wieder eine Wanderung in dem mir bestens bekannten Gebiet des Naturparks Rheinland statt. Am Morgen bin ich schon recht aufgeregt und freue mich, meine Kumpel (und auch „Kumpelinen“) zu treffen. Doch wieso trödelt der Chef so ’rum und bleibt auch um 10:30 Uhr noch völlig gelassen; er unternimmt keine Anstalt aufzubrechen. Plötzlich klingelt sein Handy; offenbar ist Martina am anderen Ende. Wird der Alte wirklich schon so senil, dass er es sich nicht merken kann: Wanderung à 10:30 Uhr Treffen, Hundeplatz à 11:00 Uhr Treffen? Jetzt bricht plötzlich Hektik aus, unter der ich ’mal wieder zu leiden habe. Er sucht verzweifelt seine Wanderschuhe, entscheidet sich in Ermangelung des Erfolges für die obligaten Turnschuhe, flucht über den großen Unbekannten, der mal wieder die Leine nicht an ihren Platz gehängt hat und begeht einen fast nicht zu entschuldigenden Fehler: meine flehenden Blicke quittiert er mit einem nichts sagenden „Ja“, „Ja“ und hetzt mit mir aus dem Haus. „Mann, Du Döspaddel, Du hast für mich keine Leckerlis eingesteckt!“ Ein unverzeihlicher Fauxpas. Und wieder dieser Militärton: „Mach voran, steig’ ein, lautes Autotür knallen, das mein empfindliches Trommelfell zum vibrieren bringt. Und dann diese enorme Beschleunigung, um die geschätzten 800 Meter von zu Hause bis zum Treffpunkt zu überwinden; ich setzte mich in Position und zeige meine Schokoladenseite; die Fotos der Verkehrspolizei sind immer so scharf und wenn er schon überrascht und doof darauf ausschaut, will ich doch fotogen sein. Schade, kein Blitz flammt auf und wir erreichen den Parkplatz. Während ich alle meine Kumpel begrüße, Pan ein bewunderndes „Du bist ja schon wieder gewachsen“ hinüber rufe, Tiger frage, ob er denn schon zur Hundeschule geht, höre ich im Hintergrund die Erklärungsversuche meines Chefs, „ach ja 10:30 Uhr“; manchmal ist er mir ganz schön peinlich. Endlich geht’s los, doch nicht Liblarer See, sondern Richtung Ober-, Mittel-, Untersee. Leider wird immer noch ein Großteil der Meute, gegen alle Regeln der UNO-Beagle-Konvention verstoßend, an der Leine gehalten, obgleich das Gelände ideal ist, die wirklich interessanten Dinge zu erkunden. Es geht ein Stück entlang des Bahndammes in Richtung Heider Bergsee, dann Richtung Osten zu den drei Seen. Da staunt ihr meine Damen, ja, wir Beagles kennen die von Euch Zweibeinern erfundenen Himmelsrichtungen und wissen auch, uns danach zu richten. Kaum am Untersee angekommen, muss diese Angeberin Nelly mal wieder zeigen, wie gut sie schwimmen kann. Mann, die lässt aber auch keine Gelegenheit aus, uns Kerle „alt“ aussehen zu lassen. Doch was ist jetzt los, mein Chef befiehlt mich zu sich, legt mir Halsband und Leine an und spannt mich vor einen Hundekarren; ich bin doch kein Husky; und das alles ohne Leckerlis. Nun ja, wenn’s um die Hilfe für einen schlappen Kumpel geht, bin ich dabei. Aber die beiden Zocks könnten sich schon etwas mehr ins Zeug legen. Nachdem die Steigung bewältigt ist, werde ich endlich wieder von diesen Sklavenbändern befreit. Bloß schnell außer Hörweite rennen, bevor denen wieder irgendeine Fronarbeit einfällt. Es geht einen Hang hinunter und zwischen Unter- und Mittelsee ans Westufer desselben. Während die bereits erwähnte Angeberin wieder provozierend und Applaus einheischend eine Runde im Wasser dreht, die Zweibeiner geistreich über das gute Wetter, die schöne Seenlandschaft und sonstige Banalitäten des Lebens parlieren, versuche ich verzweifelt, endlich eine verfolgenswerte Spur zu finden. Leider ohne Erfolg und im Übrigen ist es doch ein wenig heiß. Jetzt verlassen wir das Ufer, und wieder geht es steil bergan in Richtung Ausgangspunkt; diesmal bleibt mir ein Sklaveneinsatz erspart. Dort angekommen werde ich - endlich wieder in moderatem Ton - zum Einsteigen in die Blechkarosse gebeten und unter Beachtung der Regeln der Straßenverkehrsordnung geht es Richtung Restaurant. Toll, wir gehen wieder zu Toto, Freiwasser und das eine oder andere Panino sind garantiert. Und tatsächlich, für unseren Besuch hat Salvatore wieder alles präpariert, reservierte Tische sind für unsere Chefs vorbereitet und wir haben genügend Platz, um endlich ein kleines Nickerchen zu halten. Kaum aufgewacht geht es auch schon wieder nach Hause. Bei der Verabschiedung bemerke ich, wie Salvatore meinem Chef einen kleinen Papierbeutel zusteckt; also hat er doch an mich gedacht, denn eine kleine Überprüfung mit meiner empfindlichen Nase überzeugt mich, dass mir zu Hause kleine gebackene Leckereien aus Teig gereicht werden. Nun, dann kann ich ihm ja seine Verfehlungen von heute morgen doch verzeihen und hoffen, dass er in Zukunft Termine pünktlich einhält. Ciao, Euer Carlo!

PS: Naturalmente ist Carlo’s Tagebuch für mich tabu, jedoch eitel, wie diese Beagle nun mal sind, hat er mich gebeten, die Orthografie zu überprüfen, Fehler zu korrigieren, aber keineswegs den Inhalt zu verändern, und es freut mich sehr, beim Lesen wieder einmal festzustellen, dass ich trotz meiner offensichtlichen Unzulänglichkeiten einen Platz in seinem großen Beagle-Herzen habe.

Horst Spölgen

Juni 2010

Wanderung am Kasterer See

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Auch die am 20.06.2010 durch die Familie Hamacher organisierte Wanderung führte wieder in einen Naturpark und zeigte, dass sich im Rheinland neben den Metropolen Köln und Düsseldorf - sowohl rechts- wie linksrheinisch - wunderbar angelegte Naturparks befinden, die den hohen Freizeitwert unserer Gegend unterstreichen. Mehr als 30 Mitglieder und Gäste trafen sich, um sowohl die Umgebung des Kasterer Sees als auch den Charme von Alt-Kaster zu erkunden. Schnell gelangte die Gruppe an den für viele Vogelarten und Wassertiere so interessanten See; hier konnten unsere Schwimmer Nelly und Benny ihre Fähigkeiten demonstrieren. Apropos „Schnell“: Es fällt immer mehr auf, dass unsere Wandergruppe in „fast mover“ und „slow mover“ zerfällt und während die einen schon auf dem Weg zum jeweiligen Restaurant sein könnten, traben die anderen noch gemütlich auf der Strecke; einerseits gibt es unter unseren Hunden Veteranen von 12 und mehr Jahren, andererseits ist die Schrittgeschwindigkeit der Menschen, gleich welchen Alters, recht unterschiedlich. Es kann nicht sein, dass der Schnellste das Tempo vorgibt; auf der anderen Seite geht es nicht an, dass der Langsamste die gesamte Gruppe bremst. Wir sollten hier in den nächsten Wochen zu einer konsensfähigen Lösung kommen. Etwa zur Halbzeit wurde allen Teilnehmern eine auf der Basis von Kräutern erstellte Stärkung, Kümmerling genannt, angeboten. Da der junge Pan nicht die gesamte Strecke laufen sollte, versuchte Martina Plum die Strecke abzukürzen. Es kam, was unweigerlich kommen musste: Frauen alleine im Gelände und den Tücken der Bestimmung von Himmelsrichtungen ausgesetzt! Der verzweifelte Anruf bei Herrn Hamacher und dessen Versuch sie „auf den rechten Weg“ zurückzubringen, erübrigte sich durch das Auftauchen eines Paares, das bekundete, sich hier auszukennen. Wie sich im Verlauf des Gespräches herausstellte, wohnen diese freundlichen Wanderer im selben Ort; wie klein die Welt doch manchmal ist. Die Gruppe genoss den Gang durch die im 14. Jahrhundert gegründete Gemeinde Kaster und es zeigte sich, warum die Goldmedaille im landesweiten Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ an diesen Ort verliehen wurde; keine Akkumulation historischer Gebäude zu einem laborähnlichen Museum, sondern eine lebende und lebendige Gemeinde mit Geschichtsbewusstsein und Sinn für gelebte Tradition. Ein wohltuendes Refugium in einer Landschaft, in die tiefe Wunden gerissen wurden, um Braunkohle zu fördern und unseren Energiehunger zu stillen. Die Umsiedlung tausender Menschen, das Verschwinden ganzer Ortschaften, die Veränderung von Flussläufen, Bahnlinien und Straßen ist der Preis dafür, dass der Strom in vielen Steckdosen Deutschlands überhaupt ankommt. All diese Eindrücke konnten bei leichter italienischer Küche im „La Piazza“ verarbeitet und diskutiert werden.
Horst Spölgen

Mai 2010

Wanderung im Naturpark „Bergisches Land“

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Die Familie Larisch lud am 30.05.2010 zur Wanderung in den Naturpark Bergisches Land ein; leider war der Wettergott der Meinung, regnerisches Wetter sei heute opportun. Nachdem unsere Gruppe vollständig war, starteten wir im Freizeitpark zu unserer Runde und gelangten bergauf durch ein kleines Waldgebiet zur Johanniskapelle. Während unsere Hunde mehr an den Gerüchen vor ihren Nasen interessiert waren, konnten wir die wunderbare bergische Landschaft genießen und auch der Regen hörte auf. Weiter führt der Weg uns hinab zur über 300 Jahre alten Dreifaltigkeitskapelle und danach über einen „Trimm-dich-Pfad“ in den Park von Schloß Heiligenhoven. Dieser zum Ende des 19. Jahrhundertes im englischen Stil angelegte Landschaftspark beheimatet sowohl einheimische wie exotische Bäume und die für diese scenery unverzichtbaren Rhododendron-Büsche. Der in die Landschaft integrierte Weiher wird durch die hohe Fontäne eines Springbrunnens verziert. Über die Vorburg gelangten wir wieder zum Parkplatz; die Schönheit der Gegend und die hier gewonnen Eindrücke hätten wir durchaus noch etwas länger genießen können. Im nahe gelegenen Parkrestaurant konnten wir diese Wanderung, die schon durch die sehr informativ gestaltete Einladung der Familie Larisch, ausklingen lassen.
Horst Spölgen

April 2010

Wanderung im Naturschutzgebiet „Schlangenberg“

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Am 25.04.2010 lud Familie Plum die Landesgruppe zur Wanderung im Naturschutzgebiet „Schlangenberg“ ein. Bei strahlendem Frühlingswetter trafen sich über 30 Mitglieder, um in dem nahe des belgischen Grenzgebietes gelegenen Naturpark der Eifel gemeinsam mit ihren Meuten einen ausgedehnten Walk durch die Wälder zu starten. In der schönen, zwischen Nadel- und Laubwald wechselnden Umgebung hatten unsere Beagles reichlich Gelegenheit, unterschiedliche Spuren aufzunehmen und zu untersuchen, während sich die Zweibeiner über die Probleme Griechenlands, die Angreifbarkeit des €uro und über die wichtige Frage „wer soll das bezahlen?“ (aber auch hier ist die Antwort klar und bekannt) intensiv austauschen konnten.Interessant war auch, hautnah zu sehen, welche Schäden Stürme wie Kyrill oder Xyntia in den Wäldern verursachen; auf Jahrzehnte hin sind hier Schneisen geschlagen. Nach unserer Rückkehr aus den Wäldern bot das Restaurant Galmei in Stolberg-Zweifall Spezialitäten der Eifel und anderen Teilen der Welt an, die gerne verkostet wurden. Eine schöne Wanderung mit unseren Hunden!

Horst Spölgen

März 2010

Wanderung „Um den Laacher See“

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Die Familie Jahnz lud am 21.3.2010 zur Frühjahrseröffnung an den Laacher See. Vor der imponierenden Kulisse der Benediktiner-Abtei (Wir erinnern uns: ora et labora!) machten sich etwa vierzig Mitglieder bei freundlichem Wetter auf den Weg, den See mit ihren „Spürnasen“ zu umrunden. Während des ersten Teils hatten wir immer wieder Gelegenheit, unmittelbar an das Ufer zu gelangen und konnten das schöne See-Panorama genießen. Die Landschaft bot auch der freilaufenden Meute Gelegenheit, sich recht aktiv auszutoben, ohne andere „Verkehrsteilnehmer“ zu stören oder zu belästigen. Nach etwa zwei Stunden kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück und verließen diese sehr schöne Landschaft in Richtung Mendig. Dort kehrten wir in das traditionelle Vulkan-Brauhaus ein. Neben deftigen Eifeler Spezialitäten wurde ein im Haus gebrautes, sehr süffiges Bier angeboten, welches nur regional vermarktet wird. Die Wanderung um den Laacher See gehört zu den landschaftlich reizvollsten Touren der Landesgruppe, rechtfertigt allemal die Anfahrt und macht Appetit für das kommende Jahr.
Horst Spölgen

Februar 2010

Wanderung in der Ohligser Heide
„Ist Killepitsch ein Getränk oder eine Strafe?“

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Zu unserer zweiten Wanderung lud uns für den 21.2.2010 unsere LG-Vorsitzende, Elke Budde-Eichhorn, in das Naturschutz-Gebiet der Ohligser Heide ein. Hatten wir schon beim letzten Walk geglaubt, das Ende des Winters erlebt zu haben, so mussten wir erleben, dass der Winter 2009/2010 doch deutlich länger dauert und härter ausfällt es angesichts des drohenden greenhouse-Effektes zu erwarten ist. Bei Rheinischem Schmuddelwetter starteten knapp dreißig Unentwegte mit ihrer Meute in das Ohligser Heide-Refugium. Bereits nach kurzer Zeit verabschiedeten sich Barny und Carlo zu ihrer „selbst organisierten“ Spurensuche. Während Carlo nach einiger Zeit zur Meute zurückkehrte, durfte sich Barny’s Herrchen Stunden später im freundlichen Tierheim Meerbusch einfinden, um seinen Liebling dort auszulösen. Während der Wanderung hatte Elke die Idee, uns ein Düsseldorfer Nationalgetränk etwas näher zu bringen. Ich empfehle, jeder möge sich sein eigenes Urteil hierzu bilden. Da ich eher der „Köln-Fraktion“ zuzuordnen bin und allem, was aus Düsseldorf kommt, eher kritisch zugetan bin, hatte ich mein Déjà-vu-Erlebnis bei diesem Getränk; an die gleichnamige Pinte in der Düsseldorfer Altstadt erinnere ich mich noch, wie ich vor Jahren zwar hineingekommen bin, jedoch nicht mehr, wie der Abend ausgegangen ist. Nun gut, heute sind wir reifer und vorsichtiger. Zum Abschluss der Runde hatten wir Gelegenheit, Griechisches Essen zu genießen, die Unterschiede zwischen links- und rechtsrheinisch zu erörtern und über die prekäre Situation der griechischen Finanzen und deren Lösung zu diskutieren.
Horst Spölgen

Januar 2010

Saisoneröffnung 2010 am „Papsthügel“...
...(oder was kam vor Glasnost und Perestroika?)

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Zur Saisoneröffnung 2010 hatte die Familie Kowalski am 17.1. die LG Mittelrhein zu einer Wanderung auf dem Marienfeld bei Kerpen eingeladen; dieses Gelände wurde im Jahre 2005 als Begegnungsstätte für den Weltjugendtag hergerichtet und auf dem eigens dafür angeschütteten Papsthügel hielt Papst Paul II. vor annähernd einer halben Million Menschen einen bis heute unvergessenen Gottesdienst. Nun, so viele Beaglefreunde versammelten sich heuer nicht dort; aber immerhin fanden sich fast 40 Mitglieder ein. Just an diesem Morgen hatte der Wettergott beschlossen, dass es Zeit für eine Wetteränderung sei und so begrüßte uns ein Gemisch aus Regen, Schnee und Eis. Damit ist auch die oben gestellte Frage beantwortet: Die Phase vor dem durch Michael Gorbatschow eingeleiteten politischen Umschwung, der die Welt entscheidend beeinflusste und uns die Wieder-vereinigung brachte, wird als „Tauwetter“ bezeichnet. Und das hatten wir an diesem Sonntag vom Feinsten. Unverdrossen machte sich die Meute aus Zwei- und Vierbeinern auf den Weg. Das Beagles (und natürlich auch ihre Halter) wetterfest sind, zeigte sich daran, dass uns auf dem ansonsten stark frequentierten Gelände gerade einmal drei andere Spaziergänger mit Hunden begegneten. Die auf dem Gelände befindlichen Seen waren zwar mit Eis bedeckt, jedoch erschien es zu riskant, dessen Tragfähigkeit wirklich auf die Probe zu stellen.Schöne Überraschung zur Halbzeit; unser Schriftführer Dieter Plum erwärmte uns anlässlich seines Geburtstages mit einem alkoholischen Getränkes. Nachdem auch der letzte wieder am Ausgangspunkt eingetroffen war, begaben wir uns zum Restaurant, um die Wanderung im Trockenen bei einem guten Essen ausklingen zu lassen. Alles in allem eine gelungene Saisoneröffnung, die Lust auf mehr Aktivitäten in diesem Jahr gemacht hat.
Horst Spölgen