Wanderungen 2011

Oktober 2011

Von Obermaubach über Zerkall, Brück nach Nideggen-Abenden

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Ende Oktober wurde uns ein Traumwetter beschert, doch gerade an dem Sonntag der Tagestour startete der Morgen nicht ganz so freundlich.
Um 10.30 h trafen wir uns auf dem Parkplatz am Stausee Obermaubach. Man konnte fast den Parkplatz als zu klein empfinden, aber nicht die Größe des Platzes erweckte diesen Eindruck, sondern die große Teilnehmerzahl.
Pünktlich machten wir uns auf den Weg, denn wir hatten ja einiges vor. Schon nach wenigen Metern erreichten wir die Staumauer und konnten die jetzt scheinende Sonne in der wunderschönen Laubfärbung des Eifeler Waldes entlang der Rur bewundern. Es war ein herrlicher Anblick den uns die Natur hier geboten hatte. Nach einer guten Stunde erreichten wir einen Parkplatz bei Zerrkall, auf dem uns zwei nette Mitglieder freudig in Empfang genommen haben. Ein Campingtisch war schon aufgebaut, kalte und warme – wie auch wärmende – Getränke waren reichlich vorhanden. Ein besonderer Genuss waren die von der Familie Lantzen besorgten Aachener Frikadellen, die wir jedem Kölner Patriotismus zum Trotz mit Düsseldorfer Löwensenf genussvoll verspeisten. Diese Rast war so gemütlich, dass man fast vergessen hatte, dass noch mehr als die Hälfte der Wegstrecke vor uns lag.
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, das Farbenspiel des Laubwaldes war grandios und das Sahnehäubchen der ausgezeichneten Stimmung aller Teilnehmer. Nach fast 8 Kilometern und 16070 Schritten erreichten wir in dem kleinen Örtchen Abenden das Restaurant zum Mühlbach. Wir konnten uns hier kräftig stärken und die gute Küche dieses Hauses genießen. Nach vielfach genutzter Möglichkeit, das gute Essen mit Kaffee, Cappuchino oder Espresso abzurunden – die wahren Genießer haben sich zudem durch die Eiskarte gearbeitet.
Mit der Rurtalbahn sind wir dann zurück nach Obermaubach gefahren, wo wir gegen 17.00 h diese wunderschöne Wanderung beendet haben. Alle Teilnehmer machten eines sehr zufriedenen, teilweise auch müden Eindruck und haben nicht vergessen, sich bei der Familie Plum für die fabelhafte Organisation dieses Tages zu bedanken.

September 2011

Wandeung um den Berggeistsee und Lukretiasee

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Zur September Wanderung lud Familie Pütz mit Uno ein, der Spaziergang startete am Birkhof in Brühl und führte uns am Berggeistsee und Lukretiasee vorbei. Hier bot sich für unsere Vierbeiner Gelegenheit zum Baden und Trinken.
Die Ville-Seen entstanden mit Ende des Braunkohletagebaus Mitte der 30er Jahre. Die Restlöcher der Tagebaue füllten sich mit dem Wiederanstieg des Grundwassers langsam mit Wasser.
Der Berggeistsee entstand 1936. Mittlerweile besitzt der See eine Tiefe von ca. 12,5 m und nimmt eine Fläche von 21,9 ha, mit einem Volumen von 880 000 m³, ein. Der Berggeistsee ist auch als Tonweiher bekannt.
Kurz vor Ende des Spazierganges kommen wir an der Birkhofkapelle vorbei. Die Birkhof-Kapelle steht mitten im Wald rund 200 Meter nördlich vom Birkhof. Der Legende nach fand ein Förster an einer Weißbuche ein Muttergottesbild. Er hob es auf und nahm es mit nach Hause, aber am nächsten Morgen war es verschwunden. An der gleichen Stelle wie tags zuvor fand er es wieder. Nachdem sich dieser Vorgang dreimal wiederholt hatte, bat er den Pfarrer, an dieser Stelle eine Kapelle zu errichten. Seither trägt das betreffende Flurstück den Namen Am Muttergottes-Bildchen. Zusammen mit dem Birkhof wurde 1862 die Birkhof-Kapelle errichtet. Das legendäre Muttergottesbild wurde in die Kapelle verbracht, die seither im Volksmund 'Modderjoddeskapellche' genannt wird. 1912 musste die alte Kapelle dem Braunkohletagebau in den Gruben Berggeist und Lucretia weichen. An ihrer Stelle wurde das heutige Bauwerk errichtet. Das auch in der neuen Kapelle zunächst über dem Altar und dann über dem Portal angebrachte Muttergottesbild wurde von Unbekannten entwendet und ist nicht wieder aufgefunden worden. Die Gottesmutter vom Birkhof, die schmerzhafte Mutter, stammte von dem Bildhauer der Wiedenbrücker Schule Wilhelm Tophinke (1892-1962). Ende der 70er Jahre wurde die Kapelle aufwendig restauriert und erhielt eine Glocke.
Mitte des 19. Jahrhunderts als Guthof mit zweigeschossigem Herrenhaus in klassizistischen Formen mit angebautem Turm errichtet. Um 1900 wurde auf dessen Ackerland rundum die Kohle abgebaut.
Später wurde das ehemalige Kohlerevier um das Gut Birkhof mit Wald aufgeforstet und nicht mehr als Ackerland hergestellt.
Die Gebäude, die stehen geblieben sind wurden dann vor und nach dem Krieg für vieles genutzt, aber keiner hatte mehr etwas an den Gebäuden gemacht. So verfiel der Birkhof immer mehr zur Ruine. Alle Dächer zerstört, Mauer und Holzwerk morsch, keine Installation mehr. Also war es naheliegend die Reste des Anwesens abzureißen. Im Frühjahr 1967 änderte sich die Geschichte des Birkhofes. Durch die Gründung eines Reitvereines wurde das Gelände gepachtet.
Der Verein begann dann, finanziert durch Spenden und Eigenleistung, mit dem Wiederaufbau und der Herrichtung des umliegenden Geländes. In den vergangenen Jahren wurden sukzessive alle alten und verfallenen Gebäude wieder hergestellt oder neu aufgebaut. Im Birkhof befand sich das Restaurant wo wir nach unserem Spaziergang zu Mittagessen einkehrten.

August 2011

Wanderung im Stolberger Wald

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Zur Augustwanderung hatte Familie Plum mit der Beaglemeute Alaska, Kliff, Simon und Pan im den
Stolberger Wald (Stolberg-Breinigerberg Naturschutzgebiet Schlangenberg) eingeladen.

Das Naturschutzgebiet Schlangenberg ist eine 108 ha große, durch seine Galmeiflora geprägte Fläche. Den Namen erhielt das östlich von Stolberg, dem Ortsteil Breinigerberg benachbarte Gebiet, nach dem 276 m NN hohen Hügel Schlangenberg.
Vermutlich hatten bereits die Kelten mit dem Schürfen der Erze begonnen. Gesichert ist die Besiedlung des Gebietes durch Kelten und Römer. 25 Münzfunde aus der Zeit von ca. 100 v. Chr. bis 92/93 n. Chr. stammen von den Aduakern und Römern. Außerdem wurden Mauerreste römischer Gebäude an mehreren Stellen des Ortes entdeckt. Es kann inzwischen mit Sicherheit gesagt werden, dass Römer in den Jahren 100 bis 400 n. Chr. im Gebiet des heutigen Breinigerberg / Schlangenberg Erz abbauten.
Im 18. Jahrhundert besaßen die in Stolberg ansässigen Kupfermeister ein Monopol in der europäischen Messingherstellung. Dieses begründete sich darin, dass die Gewinnung dieser Legierung 2 Volumina Galmeierz sowie 1 Volumeneinheit Kupfererz, das hauptsächlich aus dem Harz bezogen wurde, erforderte. Aufgrund der problematischen Transportsituation in der damaligen Zeit entschied der geringere Transportaufwand über den Standort der Legierungsherstellung.
Vor 1800 wurde ausschließlich durch oberflächlichen Erzabbau in Pingen Galmeierz im Bereich des Schlangenberges geschürft. Das speziell Zink-, blei- und cadmiumhaltige Erz wurde hierbei über weite Bereiche verteilt und die gesamte Schlangenbergregion zerfurcht und mit dem toxischen Metall kontaminiert.
Ab 1800 ermöglichte die fortgeschrittene Technik tiefer liegende Erze zu gewinnen. Man begann den Abbau in Teufen bis zu 105 Meter, da man durch Pumpenschächte und Wasserhaltungsstollen das Grundwasser in den nahe liegenden Vichtbach ableiten konnte. Zwischen 1850 und 1860 entstand ein frühindustrielles Grubenfeld, das zu Beginn dem Eschweiler Bergwerksverein, der Stolberger Gesellschaft sowie der Allianz Anonyme Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb bei Stolberg gehörte. Im Jahre 1853 wurde eine für die damalige Zeit sehr moderne Aufarbeitungsanlage errichtet. Ab 1856 erhielt die Eschweiler Gesellschaft komplett die Eigentumsrechte.
Im Laufe der Zeit wurde das gesamte Gebiet von Schächten untertunnelt.Nach 1870 verarmte die Grube, da die von ca. 700 Mitarbeitern, darunter 200 Hauern erreichten bis zu 6.600 Jahrestonnen Förderung das Erzfeld erschöpfen ließ. Der Abbau wurde während des Deutsch-Französischen Kriegs im Jahre 1871 eingestellt, 1881 jedoch noch einmal begonnen, 1883 aber endgültig aufgegeben
Zwischen 1871 und 1881 änderten sich die konzerninternen Besitzverhältnisse der Eschweiler Gesellschaft. Während man 1871 noch Kohleproduzent war, musste diese 1881 eingekauft werden. Hierdurch verteuerte sich der Verhüttungsprozess so sehr, dass er unrentabel wurde und eingestellt werden musste.
Bis 1915 befand sich auf dem Gelände des Schlangenberg jedoch noch ein Förderturm zur Gewinnung von schwefelhaltigem Eisenerz. Man verwendete dieses zur Gewinnung von Schwefelsäure. Erst 1921 wurde der letzte Rest der Grubenanlage abgerissen.
Die jahrelangen Arbeiten hinterließen eine toxische Industriebrache, die im Volksmund den Namen Balkan trägt. Aufgrund des fehlenden Umweltbewusstseins der damaligen Zeit erfolgte keine Renaturierung, so dass die Natur sich selber überlassen blieb.
Bis in die späten 1980er Jahre wurde der Schlangenberg als militärisches Übungsgelände - und als Moto-Cross sowie Trial-Gelände - genutzt und war der Öffentlichkeit teilweise nicht zugänglich. An einigen Stellen existieren noch immer Unterstände für Soldaten. Nach dem Abzug des Militärs und ausgelöst durch das steigende Umweltbewusstsein wurde das Gebiet Schlangenberg Anfang der 1990er Jahre unter Naturschutz gestellt.

Juni 2011

Wanderung um den Liblarer-See

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Zur Juli Wanderung hatte Herr Spölgen mit Carlo um den Liblarer See in Erftstadt-Liblar eingeladen, es war eine leichte schattige Wanderung von ca. 1-1,5 Std. mit zwei kurzen steileren Anstiegen.

Der 53,5 ha große Liblarer See ist einer der saubersten Badeseen in der Region Köln/ Bonn und gehört zur Stadt Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis, aufgrund der vielfachen Nutzung gehört er zu den wichtigsten Seen der Seenplatte. Es handelt sich dabei um einen der größten Seen der Ville-Seenplatte im Südrevier der Ville. Wie alle diese Seen ist auch der Liblarer See das mit Wasser gefüllte Restloch eines ehemaligen Braunkohletagebaus, der Grube Liblar.

Das Rheinische Braunkohlerevier ist ein Bergbaurevier in der Kölner Bucht, am Nordwestrand des Rheinischen Schiefergebirges. Obwohl geringmächtige Lagerstätten an den Rändern der Kölner Bucht bei Bad Godesberg und rechtsrheinisch bei Beuel und Bergisch Gladbach zu nennen sind, die nur eine geringe Rolle gespielt haben, sind die Grenzen des eigentlichen Reviers wie unten beschrieben. Der Abbau der Braunkohle im Tagebauverfahren wirkte hier maßgeblich landschaftsgestaltend und führte darüber hinaus zur Ausbildung einiger bedeutender Industriestandorte. Das Revier umfasst die Zülpicher- und Jülicher Börde, die Erftniederung und die Ville und ist damit das größte Braunkohlerevier in Europa. In geringerem Maße werden hier ferner Ton, Quarzsand und Löß abgebaut.

Die ehemalige Fördergrube des Tagesbaus Liblar wurde rekultiviert und bietet heute zahlreiche Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Der Liblarer See ein beliebtes Angler-Gewässer, der Fischbestand kann sich sehen lassen: neben Aal, Barsch, Hecht, Waller und Zander gibt es eine Vielzahl von Weißfischen sowie Karpfen, Schleien und Krebse.

Mai 2011

Wanderung um die Diepental-Talsperre

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Das Gebiet um die Diepental-Talsperre war Ziel unserer Wanderung am 15.5.2011; Familie Scherner mit Beagle „Floyd“ luden hierzu ein. Bei wechselhaftem, regnerischem Wetter traf sich ein überschaubares „Häuflein“ Aufrechter um die Wanderung in Angriff zu nehmen. Gestartet wurde von dem südlich der Talsperre gelegenen Parkplatz über eine kleine Staumauer zum nördlichen Ufer. Begleitet von Hagel und starkem Platzregen erreichten wir das Ende der Talsperre und entlang des Murbaches, der nach einigen Kilometern in die Wupper mündet, erreichten wir die Wietsche-Mühle. Leider konnten wir dieses wegen seines Brombeer-Weines berühmte (und berüchtigte) Ausflugslokal nicht von innen besuchen. Wir verließen den Murbach und über Felder und Wiesen gelangten wir nach Pattscheid; von dort aus ging es wieder Richtung Diepental. Mittlerweile hatte der Wettergott ein Einsehen und legte den Schalter von Regen auf Sonnenschein um. Vom Diepental-Parkplatz aus begaben wir per macchina nach Pattscheid in das Landhotel May-Hof; hier konnten wir in einem eigens für uns und unsere Lieblinge reservierten Raum bei „Bergischen Spezialitäten“ die Wanderung ausklingen lassen.
Apropos vierbeinige Lieblinge: Familie Scherner ist ein äußerst präsentables Beispiel dafür, wie sich gewissenhaft auf die „Anschaffung“ eines Hundes vorbereitet wird. Als ich das Ehepaar im Januar 2010 bei unseren Wanderungen erstmalig traf, dachte ich zunächst, sie würden einen neuen Trend kreieren: walking without a dog; wer ist schon so spleenig, bei einer Beagle-Wanderung ohne Hund zu erscheinen. Tatsächlich informierten sich die Eheleute bereits hier über Beagle und versuchten, ihre Entscheidung so fundiert wie möglich zu treffen. Als dann Ende Mai „Floyd“ bei ihnen einzog, passierte das, was vielen Beaglebesitzern blüht. Er wurde nicht nur neues Familienmitglied, sondern übernahm auch gleich ein Teil „Leitungsfunktion“. Wohl dem Hund, der in einem so gut vorbereiteten Haus seine neue Heimat findet.
Horst Spölgen

April 2011

Karfreitag in Bedburg-Kaster

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Familie Hamacher mit ihrem Beagle Jared lud die Mitglieder der LG Mittelrhein am Karfreitag, den 22.04.2011 zur Wanderung um den im Naturpark Rheinland gelegenen Kasterer See ein. Auch dieser See ist Teil des in den letzten Jahrzehnten aufgrund der notwendigen Rekultivierung entstandenen Naturparks. Die enormen Erdlöcher, die ausgehend von den Ortschaften Erftstadt-Liblar und Brühl in Richtung Bergheim – Bedburg entstanden sind, bilden heute nicht nur Deponiegelände sondern ebenfalls wertvolle Biotope und Naherholungsgebiete. Ein Blick auf das in der Nähe gelegene Abraumgebiet Gartzweiler vermittelt eine Vorstellung, wie es hier noch vor 20 - 30 Jahren ausgesehen hat. Bei sehr warmem Osterwetter trafen wir uns, um die Runde zu starten. Tatsächlich konnten wir am Blütenstand diverser Pflanzen und Gehölze erkennen, dass in diesem Jahr der April mit seinem wechselhaften Wetter nicht stattgefunden hat und so die Entwicklung in Wald und Flur schon sehr weit fortgeschritten ist. Nachdem sich die Teilnehmer ver-sammelt hatten, ging es Richtung Kasterer See. Durch jungen Mischwald und entlang an angrenzende Felder erreichten wir den See und konnten in Ufernähe das schöne Wetter genießen. Bei den ungewöhnlich hohen Temperaturen hatte die Meute keine Lust auf ausgedehnte Streifzüge durchs Gelände und blieb stets in Ruf- und Sichtweite. Unsere „Starschwimmerin“ Nelly

demon-strierte ihre Künste, wobei sie ein Frosch-Konzert begleitete und Schwärme von Kaulquappen den Geleitschutz bildeten. Vom Ende des Sees aus ging es in das historisch lebendige Alt-Kaster. Wer einmal eine Vorstellung über eine mittelalterliche Stadtanlage erhalten möchte, dem sei ein Besuch hier empfohlen; er findet gelebte Geschichte. Nach dieser kleinen Stadtführung kehrten wir ins Restaurant „La Piazza“ ein. Hier hatte Familie Hamacher einen separaten Raum für unsere Vierbeiner und uns reserviert. So konnten wir diese Oster-Eröffnung mit italienischen Schmankerln ausklingen lassen.
Horst Spölgen

März 2011

Wanderung durch die Leichlinger Sandberge

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Diesmal ging es wieder auf die andere (= rechte) Rheinseite; auf Einladung unseres Züchter-Ehepaares Angelika und Georg Rothenbusch (Dynamite’s Gentry) fand am 27.03.2011 in Solingen-Rupelrath im Bereich Wenzelnberg unsere Frühjahrs-Eröffnung statt. Bei herrlichem Wetter trafen sich knapp dreißig Mitglieder der Landesgruppe, um den Frühling mit einer ausgedehnten Wanderung zu begrüßen. Gestartet wurde vom Parkplatz des Gasthofes „Alt-Rupelrath“; eine leichte Anhöhe führte zur historischen Reinoldi-Kapelle. Danach passierten wir neben Sportplätzen und einem kleinen Tierpark die Anlagen des Romantikhotels Grafenberg. Es dient dem Bundesligisten Bayer Leverkusen desöfteren als Domizil in der Vorbereitungsphase auf kommende Spiele. Dann erreichten wir ein Mischwaldgebiet; unsere „Spürnasen“ waren sehr damit beschäftigt, die unterschiedlichen Gerüche aufzunehmen. Angesichts der Nähe einer Bundesstraße waren ausgedehnte „Ausflüge“ unserer „Freiläufer“ nicht gestattet. Wir befanden uns im Gebiet ehemaliger Sandberge, die als Rudiment eines urzeitlichen Meeres über reiche Vorkommen verfügten; diese Sandvorkommen sind in Laufe der letzten Jahrzehnte nahezu vollkommen abgebaut worden, um als einer der Grundstoffe der Baustoff- und Glasindustrie neue Verwendung zu finden. Ein Teil dieser in die Natur geschlagenen Löcher wird als Deponie genutzt und mit den Hinterlassenschaften unserer modernen Ex- und Hopp-Gesellschaft verfüllt. Nachdem wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht hatten, ging es wieder in Richtung Reinoldi-Kapelle. Nach der Rückkehr zu unserem Ausgangspunkt hatten wir im Gasthaus „Alt-Rupelrath“ die Möglichkeit, bei Bergischen Spezialitäten die Wanderung ausklingen zu lassen.
Horst Spölgen

Februar 2011

Wanderung durch den Kölner Königsforst

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Zur Wanderung durch den Königsforst luden am 27.2.2011 Frau Freiberg mit Nelly und Herr Seifert mit Robin ein. Trotz trübem und regnerischem Wetter fanden sich knapp dreißig Mitglieder und Gäste der LG auf einem der Parkplätze im südöstlich des Kölner Stadtgebietes gelegenen Königsforst ein. Dieses über 3.000 Hektar große, zusammenhängende Waldgebiet wurde bereits im ersten Jahrtausend urkundlich erwähnt, war schon – wie entsprechende Ausgrabungen dokumentieren - um 700 v. Chr. besiedelt und dient heute vielen Menschen aus dem Zentrum Köln sowie der umliegenden Gemeinden als Naherholungsgebiet. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren, begaben wir uns in das recht wasserreiche Gebiet. Aufgrund des schmuddeligen Wetters hatten wir die Wege fast nur für uns; nun ja, Beagler und ihre Vierbeiner sind halt wetterfest. So durften einige Hunde wieder ihrer Lauf- und Stöber-Leidenschaft frönen. Der Aktionsradius beschränkte sich allerdings auf Sichtweite und so war – abgesehen von dem Ausflug einer Dreier-Gruppe – die Meute stets beisammen. Zur Hälfte der Wanderung wurden stärkende und wärmende Getränke gereicht, die neben vielen Kräutern auch Hochprozentiges enthielten. Herr Seifert, der über gute Geländekenntnis verfügt, leitete uns wieder Richtung Parkplatz; hier trafen wir nach zwei Stunden wieder ein, um uns von dort aus in den in der Nähe gelegenen Landgasthof Heideblick zu begeben. Dort konnten wir in einem eigens für die Gruppe reservierten Raum diese Wanderung bei Speis und Trank ausklingen lassen.
Horst Spölgen

Januar Wanderung 2011

Wanderung im Naturschutzgebiet „Solchbachtal“

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Zur ersten Wanderung des neuen Jahres lud Familie Plum die Mitglieder der Landesgruppe am 23.01.2011 in das Naturschutzgebiet Solchbachtal, ca. 20 km südöstlich von Aachen gelegen, ein. Trotz der äußerst unangenehmen Witterung fanden sich knapp 20 Beagler mit ihren Vierbeinern auf dem Parkplatz des Forsthauses Solchbachtal zusammen. Bei leichtem Eis-/Schneeregen starteten wir unsere Runde; wobei Charly und Carlo den entlang des Weges führenden Bachlauf über eine Brücke passierten und der Meute am gegen über liegenden Ufer folgten. Auch hier zeigte sich, dass einige Beagle nur bedingt wasser- und schwimmtauglich sind, denn der Versuch der beiden, über den Bach zur Meute zurück zu kehren, endete kläglich. Während Charly sich todesmutig in die kalten Fluten stürzte, um wieder an das rettende, trockene Ufer zurück zu rudern, überzeugte sich Carlo durch kurzes Eintauchen seiner Pfote davon, dass dieses Wasser zu naß und zu kalt sei. Also mußten beide den Weg wieder zur Brücke zurück, um uns zu folgen.

Durch teilweise recht aufgeweichtes Gelände ging es weiter, wobei uns auf halber Strecke unser Schriftführer, Dieter Plum, mit einem auf Kräuterbasis destillierten Power-Drink versorgte. Danach erreichten wir den Abschnitt, wo seit einigen Jahren Biber ihren sprichwörtlichen Fleiß unter Beweis stellen. Angesichts der Beaglemeute zogen es die emsigen Nager vor, in ihren Wasserburgen zu bleiben und so bekamen wir keinen dieser possierlichen Wasserbewohner zu sehen.

Nach zwei Stunden erreichten wir wieder den Parkplatz und fuhren zum Restaurant „Vichter-Landhaus“; dort ließen wir die Wanderung bei einem Mittagessen ausklingen.

Horst Spölgen