Wanderungen 2014

Wanderung November 2014

Beaglewanderung zum Papsthügel am 23.November 2014

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Bei traumhaft schönem Wetter fand unser Beaglespaziergang am Marienfeld statt. Wir waren 40 Beagler und 27 Hunde. Unser Ziel war der Papsthügel. Dieser Hügel wurde eigens aufgeschüttet, um dort im August 2005 den Weltjugendtag zu feiern.
Der ehemalige deutsche Papst Benedikt leitete dieses Ereignis. Eine Million Jugendliche aus aller Welt wohnten der Eröffnungsmesse und der Abschiedsmesse bei. Wir haben alle noch die Bilder von diesem Ereignis in Erinnerung . Insofern ist es schon ein erhebendes Gefühl, genau an dieser Stelle zu stehen.
Es war eine super Stimmung in der Gruppe; kein Wunder bei diesem Wetter. Schön war auch, dass kein Hund abtrünnig war, obwohl ganz viele frei liefen. Ungewöhnlich war allerdings, dass ein Teilnehmer abtrünnig war........ Frau Roßberg suchte ganz verzweifelt ihren Mann........ Zum Glück fand er die Spur der Gruppe wieder und alle waren wieder zusammen.
Der Weg führte uns dann zum Boisdorfersee, wo unsere Hunde nochmal trinken und baden konnten, um dann den Rückweg anzutreten. Schließlich hatten wir nun langsam Hunger und freuten uns auf Gänsebraten und vieles mehr.
M.Z.

Wanderung Oktober 2014

Wanderung in der Sophienhöhe oder
Geburtstagsspaziergang der kleinen Noxxy!

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Am 26.10.2014 trafen sich 38 Beaglefreunde mit ihren 25 Vierbeinern, eingeladen hatten diesmal Familie Jakobs mit Benny und Familie Cardaun mit Pitty und Noxxy, die an diesem Tag ihren ersten Geburtstag feierte.

Unser Weg begann am Parkplatz am Niederzierer See. Direkt hinter dem See ging es rechts steil den Elsbeerenweg hoch. Wir folgten dem Kinderkreuzweg, den die 4. Klasse der katholischen Grundschule Hambach hier angeregt und angelegt hat.

Am Mittelpunkt unserer Wanderung wurde das berühmte Gruppenfoto geschossen und weil alle so schön mitgemacht haben, gab es Schnäpschen für die Zweibeiner,... nein das war die Runde, die Noxxy ausgegeben hat, man wird ja schließlich nur einmal 1 Jahr.

Über die Serpentinen der Westrandböschung erreichten wir dann den Fuß des Berges. Vorbei am Hambacher See, einer Rodelbahn, Wildobstbäumen – Apfel, Birne, Kirsche und Walnuss .

Danach ging es südwärts zurück zum Parkplatz - immer im Schutzdes bewaldeten früheren Immissionsschutzwalls, der noch vor 15 Jahren den Tagebau vom Umland trennte.

Nach der Wanderung fuhren alle in den Landgasthof „Zur alten Post“, wo ein herbstlich gedeckter Tisch auf uns wartete. Dort speisten wir genüsslich , alle Wünsche wurden uns erfüllt:

Vor-, Zwischen-, Haupt- und Nachspeise.
Die Beagle bekamen noch Geburtstagstüten mit gefüllt mit Leckerlis, gesponsert von Noxxys Frauchen. Am späten Nachmittag traten alle satt und zufrieden den Heimweg an.
M.C.

Wanderung September 2014

Beaglewanderung September Düsseldorf-Lohhausen

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Die diesjährige Septemberwanderung führte uns auf die Rheinwiesen in Düsseldorf Lohhausen.

Nach dem Eintreffen einer unerschrockenen Meute von acht Zweibeinern und sieben Vierbeinern führte uns der Weg über den Lohauser Deich auf die Rheinwiesen. Alle Beagle mit Freilauftauglichkeit konnten sich nun nach Herzenslust austoben. Bei herrlichem Herbstwetter wanderten wir zunächst über den alten Lohauser Deich bis in die Nähe des Wasserwerks "Am Staat". Von hier führte die Wanderstrecke in unmittelbarer Ufernähe stromabwärts in Richtung Kaiserswerth. Unsere Hunde hatten hier die Möglichkeit in einer der zahlreichen Rheinbuchten ein erfrischendes Bad zunehmen. Nach ca. zwei Stunden erreichten wir ohne Zwischenfälle (alle Beagle waren anwesend) den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Abschluss bildete ein leckeres Essen im Biergarten des Lokals Rheingarten.

Gegen 14.00 Uhr endete ein wunderschöner Tag.

L.C.

Wanderung August 2014

Beaglewanderung August Kölner Rheinauen

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Wanderung Juli 2014

Wanderung bei Dormagen – Rheinfeld

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Zur Rheinwanderung im Monat Juli hatten Familie Dagmar und Michael Schaar mit Wanda (v. Swister Türmchen) eingeladen.

Obwohl Gewitter und Regen angesagt waren, meinte es der Wettergott gut mit allen. Bei sehr sommerlichen Temperaturen startete die Tour beim Landgasthof Piwipp mit 26 Landesmitgliedern und 20 Beagles, direkt an der Personenfähre gegenüber von der Stadt Monheim gelegen.

Bevor die Wanderung richtig begann, kam es zu einem gewollten Stopp am Fahnenmast des Dormagener Ruderclubs. Nach einer kurzen Rede wurde der Landesgruppe eine „Wanderfahne“ (s. Abbildung) übergeben. „ Die Fahne als Symbol des Geistes, denn sie wird vom Wind bewegt. – Wir brauchen keine vier Sterne, wir haben einen Stern (Star) , das ist unser Beagle.“

Von der Hitze geschafft, nahmen die Hunde mit heraushängender Zunge ein erfrischendes Bad in einer seichten Rheinbucht.

Fit sausten sie begeistert über Felder und Wiesen und erreichten ausgetobt unser Ziel : direkt am Rhein gelegen der Landgasthof Piwipp.

Zufrieden traten Halter und Beagles ihre Rückreise an.

M.S.

Wanderung Juni 2014

Dat Wasser vun Kölle es jot

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Oder: Wie die Römer das Eifelwasser nach Köln führten

Zu dieser interessanten und informativen Wanderung hatte Familie Dr. Roßberg mit Beagle Jack am 22.06.14 ins Gebiet Kottenforst bei Alfter eingeladen; wieder einmal wandelten wir auf den Spuren der Römer. Wir starteten unmittelbar von dem nahe der B56 (Sie verläuft in weiten Teilen auf der römischen Verbindung zwischen der vicus bonnensis, Bonn, und tolbiacum, Zülpich.) gelegenen Parkplatz der Waldschenke „Im Zuschlag“. Nachdem wir durch schattigen Mischwald gegangen waren, öffnete sich nach mehreren Hundert Metern der herrliche Blick auf das Swisttal; im Südwesten erkennen wir die Ausläufer der Eifel und im Westen ist Euskirchen zu sehen. Der hier (Swistal-Buschhoven) gelegene Aufschluss der Eifel-Wasserleitung ist deswegen so interessant, weil er erahnen lässt, mit welchen Herausforderungen die antiken Ingenieure zu kämpfen hatten.

Dieser Römerkanal von Nettersheim nach Köln wird mit seiner Länge von 95,4 km streckenmäßig lediglich von den Leitungen für Karthago und Konstantinopel übertroffen. Bereits um 30 n. Chr. wurde Köln durch eine mehrere Kilometer lange Wasserleitung von den Quellen an den Hängen des Vorgebirges versorgt. Im Jahre 50 n. Chr. wurde das Oppidum Ara Ubiorum (ca. 19 v. Chr. gegründete Siedlung im Gebiet des den Römern freundlich gesinnten Germanen-Stammes der Ubier) zur Colonia Claudia Ara Aggrippinensium (CCAA) erhoben; jetzt erfolgte der Ausbau des vorhandenen Systemes. Als Köln zur Provinzhauptstadt Nieder-Germaniens aufstieg, wurde um 80/90 n. Chr. eine neue Wasserversorgung gebaut – die Eifel-Wasserleitung; sie versorgte die Stadt mit täglich 20.000 m3 frischem Eifelwasser. Damit standen jedem einzelnen Bürger pro Kopf und Tag etwa achtmal mehr Wasser (= 1.200 Liter) zur Verfügung als heute; salum per aqua (SPA) war kein Privileg Weniger, sondern eine Leistung für Alle. Die Römer hatten, wie andere Fundstellen im Imperium Romanum belegen, eine starke Präferenz für besonders kalkhaltiges Wasser. Daher entschieden sich die Planer für fünf Quellen im Gebiet der „Sötenicher Kalkmulde“ (Luftlinie ca. 50 km von Köln entfernt), obgleich Quellwasser auch aus kürzerer Distanz hätte geschöpft werden können. Durch die stark wechselnde Topografie (Wasserscheide Urft – Erft, Swistaler Becken, Ville-Rücken) zwischen dem Quellgebiet „Grüner Pütz“ (Pütz = rheinisch für Brunnen, lat. = puteus) und der Colonia gestaltete sich der Bau dieser mit 95,4 km nahezu doppelt so langen Wasserleitung (verglichen mit den 50 km Luftlinie) sehr schwierig, war doch über die gesamte Länge ein gleichmäßiges, schwaches Gefälle zu gewährleisten. Für den Kanal selber wurde jeweils eine Baugrube ausgehoben, die Packlage aus Bruchsteinen gesetzt, die Sohle aus Opus caementicium (der qualitativ nicht mindere Vorläufer unseres heutigen Betons) gegossen, aus Quadersteinen die Wangen gemauert, mit Opus signinum (hier gemahlener Tuff aus der Mayener Gegend) die Sohle und Wangen verputzt (= abgedichtet), auf die Wangen unter Verwendung eines Lehrgerüstes das Gewölbe aus Mörtel gemauert und zum Abschluss mit etwa 1 Meter Erdschicht (als Frostschutz) abgedeckt. Somit war dieser Kanal begehbar; diverse Einstiegsschächte für Revisions- und Reparaturarbeiten wurden in unterschiedlichen Abständen angelegt. Im Verlauf waren auch sichtbare Teile, wie Aquäduktbrücken (speziell im Bereich des Swisttales) oder Hochleitungen (wie die zwischen Hermühlheim und der Stadtmauer Kölns); diese Stellen waren im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen extrem gefährdet. Und tatsächlich wurde durch Angriffe der Franken auf das Rheinland um 270/280 n. Chr. die Wasserleitung an diesen sensiblen Stellen zerstört; und nach der Rückeroberung durch die Römer wurde die Leitung nicht mehr instand gesetzt. Vermutlich wurden die alten (vorgenannten) Leitungen aus dem Ville-Gebiet reaktiviert. Nahezu 200 Jahre wurde diese Wasserleitung genutzt; allerdings hätte ein sehr eindrucksvoll in Pamukkale zu besichtigender Effekt die Funktion der Leitung beendet. Bereits im Mittelteil der Anlage hatte sich eine 30 cm dicke Kalksinterschicht gebildet, die zwar (noch) nicht den Fluss beeinträchtigte, aber früher oder später zur Unbrauchbarkeit geführt hätte. Heute „entkalken“ wir aus diesem Grund Kaffeemaschinen oder sonstige Geräte. Nach über 700 Jahren des Vergessens erlebte die Römische Wasserleitung vom 11. bis 13. Jahrhundert „neues Leben“ als Baumaterial für rheinische Burgen, Klöster und Kirchen, indem Blöcke der Aquädukte, Wasserbecken und große Teile der Leitung verwendet wurden. Der zweite nicht minder interessante „Baustoff“ stellt der in der Leitung abgelagerte Kalksinter im oberen Teil der Leitung dar, der in seiner Qualität nur hier an Marmor heranreichte, während der Sinter in anderen Wasserleitungen (z. B. die bei Nîmes im Bereich des Pont du Gard) zu porös war. Bedenken wir den damaligen Tranportaufwand für Marmor von italienischen Steinbrüchen wie die bei Carrara über die Alpen ins Rheinland, so erscheint ein Landtausch, den Karl der Große vereinbarte, um an Teile der Wasserleitung zu gelangen, dort den Aquäduktmarmor abzubauen und damit seine Pfalzkapelle in Aachen ausschmücken zu lassen, als gescheiter Schachzug. Heute können wir in nachweislich über 100 Kirchen und Klöstern Kalksinter der Römischen Wasserleitung in Form von Säulen, Kapitellen, Altar- und Grabplatten im Rheinland (aber auch in der Kathedrale von Canterbury, England oder im Dom von Roskilde, Dänemark) bewundern.

Nach dieser Exkursion in unsere Heimatgeschichte setzen wir die Wanderung am Rande des Ville-Rücken fort, durchqueren einen Mischwald, gelangen zu unserem Ausgangspunkt und können uns im Biergarten zum Lunch niederlassen und diese geschichtsträchtige Wanderung ausklingen lassen.

Horst Spölgen

Dat Wasser vun Kölle es jot

Oder: Wie die Römer das Eifelwasser nach Köln führten

Zu dieser interessanten und informativen Wanderung hatte Familie Dr. Roßberg mit Beagle Jack am 22.06.14 ins Gebiet Kottenforst bei Alfter eingeladen; wieder einmal wandelten wir auf den Spuren der Römer. Wir starteten unmittelbar von dem nahe der B56 (Sie verläuft in weiten Teilen auf der römischen Verbindung zwischen der vicus bonnensis, Bonn, und tolbiacum, Zülpich.) gelegenen Parkplatz der Waldschenke „Im Zuschlag“. Nachdem wir durch schattigen Mischwald gegangen waren, öffnete sich nach mehreren Hundert Metern der herrliche Blick auf das Swisttal; im Südwesten erkennen wir die Ausläufer der Eifel und im Westen ist Euskirchen zu sehen. Der hier (Swistal-Buschhoven) gelegene Aufschluss der Eifel-Wasserleitung ist deswegen so interessant, weil er erahnen lässt, mit welchen Herausforderungen die antiken Ingenieure zu kämpfen hatten.

Dieser Römerkanal von Nettersheim nach Köln wird mit seiner Länge von 95,4 km streckenmäßig lediglich von den Leitungen für Karthago und Konstantinopel übertroffen. Bereits um 30 n. Chr. wurde Köln durch eine mehrere Kilometer lange Wasserleitung von den Quellen an den Hängen des Vorgebirges versorgt. Im Jahre 50 n. Chr. wurde das Oppidum Ara Ubiorum (ca. 19 v. Chr. gegründete Siedlung im Gebiet des den Römern freundlich gesinnten Germanen-Stammes der Ubier) zur Colonia Claudia Ara Aggrippinensium (CCAA) erhoben; jetzt erfolgte der Ausbau des vorhandenen Systemes. Als Köln zur Provinzhauptstadt Nieder-Germaniens aufstieg, wurde um 80/90 n. Chr. eine neue Wasserversorgung gebaut – die Eifel-Wasserleitung; sie versorgte die Stadt mit täglich 20.000 m3 frischem Eifelwasser. Damit standen jedem einzelnen Bürger pro Kopf und Tag etwa achtmal mehr Wasser (= 1.200 Liter) zur Verfügung als heute; salum per aqua (SPA) war kein Privileg Weniger, sondern eine Leistung für Alle. Die Römer hatten, wie andere Fundstellen im Imperium Romanum belegen, eine starke Präferenz für besonders kalkhaltiges Wasser. Daher entschieden sich die Planer für fünf Quellen im Gebiet der „Sötenicher Kalkmulde“ (Luftlinie ca. 50 km von Köln entfernt), obgleich Quellwasser auch aus kürzerer Distanz hätte geschöpft werden können. Durch die stark wechselnde Topografie (Wasserscheide Urft – Erft, Swistaler Becken, Ville-Rücken) zwischen dem Quellgebiet „Grüner Pütz“ (Pütz = rheinisch für Brunnen, lat. = puteus) und der Colonia gestaltete sich der Bau dieser mit 95,4 km nahezu doppelt so langen Wasserleitung (verglichen mit den 50 km Luftlinie) sehr schwierig, war doch über die gesamte Länge ein gleichmäßiges, schwaches Gefälle zu gewährleisten. Für den Kanal selber wurde jeweils eine Baugrube ausgehoben, die Packlage aus Bruchsteinen gesetzt, die Sohle aus Opus caementicium (der qualitativ nicht mindere Vorläufer unseres heutigen Betons) gegossen, aus Quadersteinen die Wangen gemauert, mit Opus signinum (hier gemahlener Tuff aus der Mayener Gegend) die Sohle und Wangen verputzt (= abgedichtet), auf die Wangen unter Verwendung eines Lehrgerüstes das Gewölbe aus Mörtel gemauert und zum Abschluss mit etwa 1 Meter Erdschicht (als Frostschutz) abgedeckt. Somit war dieser Kanal begehbar; diverse Einstiegsschächte für Revisions- und Reparaturarbeiten wurden in unterschiedlichen Abständen angelegt. Im Verlauf waren auch sichtbare Teile, wie Aquäduktbrücken (speziell im Bereich des Swisttales) oder Hochleitungen (wie die zwischen Hermühlheim und der Stadtmauer Kölns); diese Stellen waren im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen extrem gefährdet. Und tatsächlich wurde durch Angriffe der Franken auf das Rheinland um 270/280 n. Chr. die Wasserleitung an diesen sensiblen Stellen zerstört; und nach der Rückeroberung durch die Römer wurde die Leitung nicht mehr instand gesetzt. Vermutlich wurden die alten (vorgenannten) Leitungen aus dem Ville-Gebiet reaktiviert. Nahezu 200 Jahre wurde diese Wasserleitung genutzt; allerdings hätte ein sehr eindrucksvoll in Pamukkale zu besichtigender Effekt die Funktion der Leitung beendet. Bereits im Mittelteil der Anlage hatte sich eine 30 cm dicke Kalksinterschicht gebildet, die zwar (noch) nicht den Fluss beeinträchtigte, aber früher oder später zur Unbrauchbarkeit geführt hätte. Heute „entkalken“ wir aus diesem Grund Kaffeemaschinen oder sonstige Geräte. Nach über 700 Jahren des Vergessens erlebte die Römische Wasserleitung vom 11. bis 13. Jahrhundert „neues Leben“ als Baumaterial für rheinische Burgen, Klöster und Kirchen, indem Blöcke der Aquädukte, Wasserbecken und große Teile der Leitung verwendet wurden. Der zweite nicht minder interessante „Baustoff“ stellt der in der Leitung abgelagerte Kalksinter im oberen Teil der Leitung dar, der in seiner Qualität nur hier an Marmor heranreichte, während der Sinter in anderen Wasserleitungen (z. B. die bei Nîmes im Bereich des Pont du Gard) zu porös war. Bedenken wir den damaligen Tranportaufwand für Marmor von italienischen Steinbrüchen wie die bei Carrara über die Alpen ins Rheinland, so erscheint ein Landtausch, den Karl der Große vereinbarte, um an Teile der Wasserleitung zu gelangen, dort den Aquäduktmarmor abzubauen und damit seine Pfalzkapelle in Aachen ausschmücken zu lassen, als gescheiter Schachzug. Heute können wir in nachweislich über 100 Kirchen und Klöstern Kalksinter der Römischen Wasserleitung in Form von Säulen, Kapitellen, Altar- und Grabplatten im Rheinland (aber auch in der Kathedrale von Canterbury, England oder im Dom von Roskilde, Dänemark) bewundern.

Nach dieser Exkursion in unsere Heimatgeschichte setzen wir die Wanderung am Rande des Ville-Rücken fort, durchqueren einen Mischwald, gelangen zu unserem Ausgangspunkt und können uns im Biergarten zum Lunch niederlassen und diese geschichtsträchtige Wanderung ausklingen lassen.

Horst Spölgen

Wanderung Mai 2014

Bericht über die Beaglewanderung der LG Mittelrhein am 25.5.2014 in Lindlar

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Die Wanderung der LG stand unter dem Motto „Vom Outback bis Down Under“.

Nein, die Teilnehmer mussten keine Weltreise unternehmen, denn Treffpunkt war das Restaurant „Outback“ im Lindlarer Industriepark Klause. Bereits vom Parkplatz aus konnten die Beaglefreunde die hoppelnden Wallabys mit ihren Jungtieren im Gehege bestaunen.

Vom Startpunkt aus führte die Wanderstrecke dann nach „Down Under“: Der kleinen Ortschaft Hinterrühbach, die – in einer Talsenke liegend – im Wesentlichen aus einem Biohof mit Hofladen besteht – landwirtschaftliche Idylle pur!

Bei strahlendem Sonnenwetter hatten die Beagler nun mit einem beachtlichen Anstieg zu kämpfen, ehe man den „Ayers Rock“ erreichte: Den „Bungerst“, mit 348 m über NN der zweithöchsten Punkt der Gemeinde und wg. des rd. 60 Meter hohen Fernsehumsetzers weithin sichtbar. Eine fantastische Aussicht über die sanft-hügelige Landschaft des Bergischen Landes bot sich den LG-Mitgliedern, bevor es dann durch ein Waldstück hindurch zum „Kings Canyon“ ging, dem tiefsten Loch in Lindlar. Hier wird seit über 300 Jahren die Lindlarer Grauwacke im Tagebau abgebaut, und inzwischen sind in den drei Steinbruchbetrieben wieder über 120 Mitarbeiter beschäftigt.

Von hier ab machte sich die Wandergruppe entlang des „Steinhauerpfades“ wieder auf den Rückweg, und nach knapp 2 Stunden hatte man das „Outback“ wieder erreicht. Ein kühles „Forster’s“ vom Fass war jetzt die richtige Antwort auf die durstigen Kehlen. Und auch das kulinarische Vergnügen kam nicht zu kurz, denn bei Spezialitäten wie Geschnetzeltem vom Känguru, Emu-Steak, Barramundi Filet oder einem der beliebten Aussie-Burger war für jeden ein Gaumenschmaus vorrätig.

Selbst die vierbeinigen Fellnasen wurden verwöhnt, hatte ein Lindlarer Futtermittelvertrieb doch exklusiv für die Beagles der LG ein ganzes Buffet an Hundeleckerchen gespendet.

Keiner der Teilnehmer vermisste bei diesem sonnigen Tag im Biergarten das sonst so typische bergische Regenwetter, und der eine oder andere startete anschließend noch zu einer Stippvisite zum Museumsfest ins Lindlarer Freilichtmuseum.

Helmut Larisch

Wanderung April 2014

„Wanderung im rekultivierten Braunkohlengebiet"

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Zur Wanderung am „Otto-Maigler See“ hatte die Familie Bärbel und Günter Reuther mit Rachel (Honourable Lady Rachel of Disney´s Clan) alle Mitglieder und Beaglefreunde der LG Mittelrhein am 27.04.2014 eingeladen. Der Otto-Maigler-See liegt südlich von Köln vollständig auf dem Gebiet der Stadt Hürth im rekultivierten südlichen Teil des Rheinischen Braunkohlereviers in Nordrhein-Westfalen und zwar im ausgekohlten Grubenfeld Gotteshülfe. Der Otto-Maigler-See ist einer von fünf zugelassenen Badeseen im Rhein-Erft-Kreis. Das heutige Naherholungsgebiet zwischen Berrenrath, Gleuel, Alstädten-Burbach, Alt-Hürth und dem Industriegebiet Knapsack steht seit Juni 1977 der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein nahe gelegenes Naturschutzgebiet, der kleinere Hürther Waldsee, ist zum Ausgleich für diese Belastung zum größten Teil nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und durch Zäune oder dicht wachsende Sträucher abgeriegelt.

Der Sonntag begann mit kräftigen Regenschauern, so dass bei uns schon einige Bedenken hinsichtlich der Durchführung aufkamen. Doch pünktlich zum Treffpunkt am Parkplatz des Hürther Ruder-vereines hörte der Regen auf und die Sonne kam so langsam heraus. Nachdem vorab bereits die Essen für die spätere Stärkung in der ortsansässigen Gaststätte „Haus Bucco“ aufgenommen wurde, startete die Truppe (35 Herrchen und Frauchen mit ca. 25 Beagles) die Runde am See entlang. Wie immer bei solchen Spaziergängen zückte unsere Fotografin Elke Budde-Eichhorn an prägnanten Stellen den Apparat um weitere schöne Bilder für das große Archiv zu erhaschen. Die Wanderung führte unterhalb des „Industriehügels (Fabriken für Braunkohlenstaub, Papierfabrik, etc.)“ sowie gegen Ende der Wanderung am Strandbad vorbei. Der „OMS-Beachclub“ ist eine der angesagtesten IN-Locations in der Region Köln/Bonn. 6.000 Tonnen feinster weißer Quarzsand im 4.000 qm großen Beach Club sorgen für Ibiza Feeling vor der Haustür. Der im mediterranen Stil errichtete „OMS Beach Club“ ist eingebettet ins 50.000 qm große Strandbad. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir ohne Verluste von Mensch und Tier unseren Ausgangspunkt.

Hiernach hatte jeder seine Stärkung verdient. Nach kurzer Autofahrt bzw. Spaziergang ließen wir in der Gaststätte „Haus Bucco“ in einem für uns vorgesehenen Raum die Veranstaltung ausklingen. Selbstverständlich bei leckerem Kölsch (natürlich auch nicht alkoholische Getränke ;-) ) sowie riesigen Portionen an diversen Speisen !

G.R.

Wanderung März 2014

Wanderung in Schwarzrheindorf

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Am Sonntag, den 23.03.2014 trafen sich 23 Zwei- und 25 Vierbeiner zur Wanderung in Bonn Schwarzrheindorf. Um 10.30 Uhr ging es von der Doppelkirche aus zum Rhein in die Rheinwiesen in Richtung Nordbrücke . Unser Ziel war die Hundefreilauffläche in den Bonner Rhein-Sieg-Auen, wo man...natürlich wer wollte... seinen Vierbeiner spielen und tollen lassen konnte. Nachdem sich unsere Beagle bei Spaß und Spiel ausgetobt hatten ging es ins Restaurant Assenmacher. Dort wurden wir herzlich mit unseren Hunden empfangen. Bei leckerem Essen, ob mit oder ohne Strandkorb, ließen wir den Tag ausklingen.
D.B.

Wanderung Februar 2014

Beagletreffen im Kottenforst bei Rheinbach

Wanderung Feb141
Wanderung Feb1410
Wanderung Feb1411
Wanderung Feb1412
Wanderung Feb1413
Wanderung Feb1414
Wanderung Feb1415
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Wanderung Feb148
Wanderung Feb149

Unsere Wanderung am 17. Februar 2014 führte uns einmal mehr in den Kottenforst um Rheinbach-Flerzheim. Das Wetter meinte es gut mit unserer Meute. Dem Auto entstiegen sonnten wir uns bereits, da spürte man den üblichen kühlen Hauch des Forstes später sogar recht angenehm.

Ein echt große Gruppe erwartete uns als wir pünktlich den Treffpunkt erreichten. Diesmal durften die Honeysuckles Janice, Liam und Megan mitkommen. Freunde und andere Kumpels wurden abgeschnuppert, als der jeweiligen Gruppe zugehörig erkannt oder in entsprechender Positur auf die Plätze verweisen. Was allerdings immer wieder von den drei anwesenden Welpen - unter ihnen auch unsere Noxxy - unterlaufen wurde. Alle verbreiteten die unverfälschte Freude an der Bewegung.

Zu den erwarteten LG-Mitgliedern hatten sich zahlreiche Gäste gesellt, teilweise durchaus bekannte Gesichter aus vergangenen Jahren, die wir hoffen demnächst wieder häufiger in unserer Runde anzutreffen.

Peter Hahnenberg führte die quirlige Schar zunächst zum geeigneten Standort für das Gruppenfoto und dann weiter durch den Kottenforst, der trotz der frühlingshaften Temperaturen noch jahreszeitlich angemessen etwas kahl wirkte, aber wer bemerkte das schon so bewusst beim angeregten Gespräch, Gewusel und Geraufe oder auch miteinander Schäkern der Beagles? Sie waren wie üblich unverkennbar lautstark unterwegs.

Während dessen hatte Monika Hahnenberg auf der MP-Ranch für das Buffet im rustikalen Ambiente gesorgt. Nach der lückenlosen Rückkehr der Meute und nachdem alle Hunde gut versorgt waren, folgte der gemütliche Teil unseres Treffens beim aufgetischten Rheinischen Sauerbraten.

Rundum gesättigt von der körperlichen Aktivität im gefühlten Frühling, dazu belohnt einmal durch die sichtbaren Freude unserer Beagles und dann noch das gute Essen konnte der Rückweg zufrieden angetreten werden.

APe

P.S. Ich möchte an dieser Stelle einen ganz persönlichen besonderen Dank aussprechen:

Dank der Unterstützung lieber Führer war es meinem Liam und seiner Schwestern Megan möglich, die gesamte Runde mit zu laufen. Beide haben diesen Vormittag in vollen Zügen genossen, konnten zuhause viel erzählen und freuen sich auf eine Fortsetzung. Danke!

Beagletreffen im Kottenforst bei Rheinbach

Unsere Wanderung am 17. Februar 2014 führte uns einmal mehr in den Kottenforst um Rheinbach-Flerzheim. Das Wetter meinte es gut mit unserer Meute. Dem Auto entstiegen sonnten wir uns bereits, da spürte man den üblichen kühlen Hauch des Forstes später sogar recht angenehm.

Ein echt große Gruppe erwartete uns als wir pünktlich den Treffpunkt erreichten. Diesmal durften die Honeysuckles Janice, Liam und Megan mitkommen. Freunde und andere Kumpels wurden abgeschnuppert, als der jeweiligen Gruppe zugehörig erkannt oder in entsprechender Positur auf die Plätze verweisen. Was allerdings immer wieder von den drei anwesenden Welpen - unter ihnen auch unsere Noxxy - unterlaufen wurde. Alle verbreiteten die unverfälschte Freude an der Bewegung.

Zu den erwarteten LG-Mitgliedern hatten sich zahlreiche Gäste gesellt, teilweise durchaus bekannte Gesichter aus vergangenen Jahren, die wir hoffen demnächst wieder häufiger in unserer Runde anzutreffen.

Peter Hahnenberg führte die quirlige Schar zunächst zum geeigneten Standort für das Gruppenfoto und dann weiter durch den Kottenforst, der trotz der frühlingshaften Temperaturen noch jahreszeitlich angemessen etwas kahl wirkte, aber wer bemerkte das schon so bewusst beim angeregten Gespräch, Gewusel und Geraufe oder auch miteinander Schäkern der Beagles? Sie waren wie üblich unverkennbar lautstark unterwegs.

Während dessen hatte Monika Hahnenberg auf der MP-Ranch für das Buffet im rustikalen Ambiente gesorgt. Nach der lückenlosen Rückkehr der Meute und nachdem alle Hunde gut versorgt waren, folgte der gemütliche Teil unseres Treffens beim aufgetischten Rheinischen Sauerbraten.

Rundum gesättigt von der körperlichen Aktivität im gefühlten Frühling, dazu belohnt einmal durch die sichtbaren Freude unserer Beagles und dann noch das gute Essen konnte der Rückweg zufrieden angetreten werden.

APe

P.S. Ich möchte an dieser Stelle einen ganz persönlichen besonderen Dank aussprechen:

Dank der Unterstützung lieber Führer war es meinem Liam und seiner Schwestern Megan möglich, die gesamte Runde mit zu laufen. Beide haben diesen Vormittag in vollen Zügen genossen, konnten zuhause viel erzählen und freuen sich auf eine Fortsetzung. Danke!

 

Wanderung Januar 2014

Wanderung um den Liblarer See

Wanderung Feb141
Jan141
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Die erste Wanderung des Jahres 2014 fand am 19. Januar nach längerer Zeit wieder einmal im Naturpark Ville, einem in den fünfziger Jahren rekultivierten ehemaligen Braunkohlen-Tagebau, statt. Bei gemischtem Wetter (wo bleibt der Winter?) fanden sich vierzig Beaglefreunde mit ihren Lieblingen ein, um die Wanderung entlang des größten in dieser Gegend befindlichen Sees aufzunehmen; in einem Radius von wenigen Kilometern befinden sich über zwanzig derartig recht unterschiedlich genutzter Gewässer. Nachdem alle eingetroffen waren und auch die Parkplatzsituation geklärt war, startete die Gruppe in Richtung des Geländes des Segelklubs Ville. Hieran schließt sich das im Winter verwaiste Terrain des Kanu-Polo-Klubs Liblar, einem in verschiedenen Kategorien erfolgreichen mehrfachen Deutschen Meisters, an. Verschiedene Angel- und Anzuchtteiche lagen auf unserem Weg bevor wir den seit den fünfziger Jahren existierenden, weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten und beliebten Campingplatz erreichten; dieser wird sowohl von Dauercampern als auch von Urlaubern genutzt. Der riesige, heute nahezu leere Parkplatz lässt erahnen, wie viel Ausflügler im Sommer den künstlich angelegten Sandstrand zur Erholung nutzen. Unsere „Freigänger“ hatten auch hier wieder viele Gelegenheiten, sich der Spurensuche zu widmen. Weiter ging es Richtung Angelheim; diese großzügig gestaltete Anlage dient passionierten Petrijüngern als Basis für ihre Bemühungen, vom Ufer aus oder mit dem Boot, den größten Fisch zu fangen. Auf dem weiteren Weg war der nun gegenüberliegende Sandstrand gut zu erkennen; im Sommer versucht der eine oder andere Schwimmer die 1.200 Meter zu überbrücken, um den Obolus an der Kasse einzusparen. Nach Erreichen unseres Ausgangspunktes begaben wir uns zu Toto’s Restaurant. Hier konnten wir in dem für uns vorgesehenen Raum in mediterranem Ambiente die „cucina italiana“ in ihrer regionalen Vielfalt und ihrem Variantenreichtum genießen und bei interessanten Gesprächen – nicht nur über Beagles – die Wanderung ausklingen lassen.

Der Vorstand bedankt sich nochmals bei den Mitgliedern für die von Herrn Michael Schaar überreichten Präsente. Dies zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und ist auch Ansporn für unser künftiges Engagement.

HSp